Naturpark El Montgrí, les Illes Medes y el Baix Ter

Naturparks, Naturschutzgebiet, Plan für Gebiete von Naturinteresse (PEIN), Netz Natura 2000, Netz Natura 2000: Besondere Schutzgebiete für Vögel
Der Naturpark Parque Natural del Montgrí, las Illes Medes y el Baix Ter wurde 2010 mit dem Ziel eingerichtet, die für diese drei Räume jeweils separat geltenden Vorschriften zu vereinheitlichen. Sie bedeuten ein Alleinstellungsmerkmal an der Küstenlandschaft Kataloniens.

Der Naturpark Parque Natural del Montgrí, les Illes Medes i el Baix Ter;umfasst das Bergmassiv Montgrí, das Archipel der Medes-Inseln mit ihrem ökologisch wertvollen Meeresgrund sowie die Feuchtgebiete des Ter an seiner Mündung in der Bucht Pals.

Das Montgrí-Massiv ist die große Kalksteinformation, die als natürliche Grenze zwischen den Landkreisen Baix und Alt Empordà dient. Die Fläche umfasst 2.300 Hektar und wird durch drei Berge gebildet, die jeweils leicht über 300 m hoch sind: der Berg Ullà (oder Anill-Berg), der Berg Montgrí und der Montplà. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleinere Anhöhen über eine Strecke von rund acht Kilometern Länge bis zur L'Estartit-Küste. Hier sind der Fels Maura und die Torre Moratxa zu nennen.

Seit dem Paläolithikum hat der Mensch seine Spuren im Montgrí-Massiv hinterlassen. Dies bezeugen Reste, die in mehreren Höhlen entdeckt wurden. Die bedeutendste ist die Höhle Guarida del Duc am Südhang des Massivs auf 200 m Höhe über dem Meeresspiegel, als ob sie das Dorf Torroella bewachen würde. Die Höhle wurde Sickerwasser gebildet, das den Kalkstein auflöste. Sie war vor und 300.000 Jahren bewohnt, was ihrer strategischen Lage, geschützt vor dem Nordwind, zu verdanken ist.

Abgesehen von dieser Höhle sind rund fünfzig weitere Hohlräume im gesamten Massiv bekannt, beispielsweise die Guarida de los Ossos (mit Resten aus dem Neolithikum), die Sima Hostench oder das System De la Carnisseria. Später haben Hirten in allen Epochen ihre Spur mit Schutzbauten, Mauern und Hütten als Trockenmauerwerk hinterlassen, bis das Mittelalter die bedeutendsten Reste hinterließ.

Einerseits, die romanische Kapelle Santa Maria de Palau (13. Jahrhundert) am Hang des Sobrestany, heute eine Ruine. Andererseits die imposante Burg Montgrí, deren Bau im Jahr 1294 auf Weisung von Jaume II begonnen, aber aufgrund einer Auseinandersetzung mit der Grafschaft Empúries (Ampurien) im Jahr 1301 nicht vollendet wurde.. Es handelt sich um eine starke Festung mit quadratischem Grundriss und Rundtürmen an jeder Ecke und bildet einen Wachturm und ist das Symbol der Gemeinde Torroella de Montgrí.

Des Weiteren wurde im 18. Jahrhundert die Kapelle Santa Caterina gegründet und auf dem Weg zur Burg befinden sich drei Kapellen aus Naturstein und Halbtonnendecke, heute Ruinen.


Das Archipel der Medes-Inseln liegt rund einen Kilometer von der L'Estartit-Küste. Es ist das einzige Meeresreservat im Land und umfasst 21,5 Hektar Land sowie 511 Hektar Meer. Aus dem Wasser tauchen sieben Eilande heraus: Meda Gran, Meda Xica, Carral Bernat, Tascons Grossos, Tascons Petits, Medellot und Ferrenelles. Sie bilden zusammen die letzten Ausläufer des Mongrí-Massivs auf seinem Weg zum Meeresgrund.

Eben dieser Meeresgrund verleiht den Medes-Inseln einen außerordentlichen Wert und verwandelt sie in einen einzigartigen Ort im Mittelmeer, der bei Tauchern aus der ganzen Welt berühmt ist. Auf diesem Meeresgrund sind die Besonderheiten die Algenkolonien, die Posidonia-Wiesen, Korralle, verschiedene Fischarten, Krebse, Seesterne usw.

In der Geschichte waren die Medes-Inseln ein Ort, der die Menschen fasziniert und angelockt hat. Dies bezeugen Reste von Schiffbrüchen, die in dem umliegenden Gewässer gefunden wurden. Hier wurden griechische Wracks gefunden, während die Inseln jahrhundertelang Spuren verborgen haben, die eine Nutzung als Grabstätte vermuten lassen.

Ab dem 15. Jahrhundert wurde durch die Ritter vom Heiligen Grab eine Festung auf La Meda Grande errichtet, die nach einigen Jahrzehnten verlassen wurde. Diese Gelegenheit wurde von zahlreichen Piraten dieser Epoche genutzt. Ihnen diente die Insel als Basis für ihre Überfälle entlang der Küste. Im 18. Jahrhundert wurden die Reste der Bauten als Gefängnis genutzt und bis 1890 waren sie Unterkunft für eine Garnison.

Seitdem die letzten Bewohner 1934 abgezogen sind, ist das Archipel unbewohnt. Seit 1983 steht es unter dem besonderen Umweltschutz der katalanischen Regierung. Diese Initiative hat enorm die Erholung seines wertvollen Meeresgrundes begünstigt.

Um alle Unterwasserwunder zu genießen, welche die Medes-Inseln bieten, gibt es Tauchbasen oder man kann an einem Bootsausflug mit dem Glasbodenschiff teilnehmen. Das Tauchen ist reguliert, Tauchgänge sind aber mit dem eigenen Boot oder über eine der zugelassenen Tauchbasen möglich. Sie bieten außerdem betreute Meeresausflüge mit Schnorcheln (Flossen, Taucherbrille und Schnorchel) oder einen Tauchgang (als Gruppe, mit vorheriger Theorieschulung).

Virtueller Besuch:

- Medas-Inseln per Boot
- Meda Gran
- Montgrí-Burg

  • Jahr der Erklärung: 2010
  • Vorschrift: Gesetz 15/2010 vom 28. Mai über die Einrichtung des Naturparks Parque Natural del Montgrí, der Medes-Inseln und des unteren Ter, über zwei Teil-Naturreservate und ein integriertes Naturreservat.
  • Fläche: 8194
  • Eigentümer: Öffentlich
  • Gemeindegebiet: Torroella de Montgrí; Pals; Bellcaire d’Empordà; Palau-Sator; Ullà; Fontanilles; Gualta; Escala, l';.
  • Informationszentren: N
  • Geschlossene Tage im Jahr: Abierto todo el año.
  • Sprachen: Katalanisch, Spanisch

Einrichtungen

Unterkunft

Parkplatz

Picknickbereich

Burg

Wallfahrtskirche

Museum

Restaurant

Aussichtspunkt

Ausgeschilderte Strecken

Flora

Die Unterwasserflora der Medes-Inseln und der Montgrí-Küste ist von großem ökologischem Wert. Dazu gehören Algen wie Lithophyllum tortuosum und Cystoseira sowie Meeresphanerogame wie Neptungras und Tanggras. Auf dem Festland, sowohl auf den Medes-Inseln als auch im Montgrí-Massiv, überwiegt eine an die Wind- und Salzbedingungen angepasste Vegetation. Auf den Inseln, wo die organische Substanz aus dem Kot der nistenden Vögel reichlich vorhanden ist, fallen nitrophile Kräuter, Baummalven und Macchien an der Küste auf. Auf den weniger bewachsenen, steinigen Böden von Montgrí dominieren Kiefernwälder der Aleppo-Kiefer mit Strauchheiden im Unterholz.

Fauna

Die Luft- und Meereslebensräume beherbergen die wichtigsten Tierarten des Parks. Vögel sind eine Gruppe von großem Interesse, mit 189 Arten, darunter Seevögel, einige Greifvögel und Klippenvögel. Der Wanderfalke, der Turmfalke, der Uhu und die Dohle sowie die Wiesenweihe und der Habichtsadler und eine große Population von Fledermäusen dominieren im Montgrí, während die Mittelmeermöwe, der Kuhreiher, der Seidenreiher und der Nachtreiher auf den Inseln am meisten vertreten sind, die die Hälfte der katalanischen Population des bunten Kormorans beherbergen. Es gibt auch eine enorme Vielfalt an Unterwasserfauna. Dazu gehören Fische unter Naturschutz (Riesenzackenbarsch, Meerbrasse, Seebarsch, Zahnbrasse, Zebra-Brasse oder gewöhnlicher Umber), pelagische Raubfische (Schwertfisch, gewöhnlicher Adlerrochen oder Thunfisch wie roter Thunfisch), korallenartige Gemeinschaften (farbwechselnde Gorgonie, rote Korallen), Weichtiere (edle Steckmusche, Steindattel) und sogar Meeressäugetiere wie der Große Tümmler.

Routen

Route von Torroella über den Weg der Kapellen bis zum Kreuz und zum Tal Santa Caterina. Die Unterwasserwelt kennen lernen in El Salpatxot, El Medellot, Piedra de Dios, Pata de Lobo, La Vaca, Delfín Norte, Delfín Sur, Cavall Bernat / Cuñas und Las Ferronelles.

Ornithologietourismus

WAS GIBT ES IN DER UMGEBUNG?
Naturpark El Montgrí, les Illes Medes y el Baix Ter
  • Naturpark El Montgrí, les Illes Medes y el Baix Ter

  • Adresse:Promenade del Port, s/n - Espigó de Llevant

  • 17258 Torroella de Montgrí-Estartit

  • Girona / Costa Brava

  • Naturpark El Montgrí, les Illes Medes y el Baix Ter
  • Naturpark El Montgrí, les Illes Medes y el Baix Ter

  • Adresse: Promenade del Port, s/n - Espigó de Llevant

  • 17258 Torroella de Montgrí-Estartit

  • Girona / Costa Brava

  • Telefon:972 751 701

  • Fax:972 752 004

  • E-Mail:pnmmbt@gencat.cat

  • Web:http://parcsnaturals.gencat.cat/ca/illes-medes

Was dich noch interessieren könnte
#CatalunyaExperience nº3
#CatalunyaExperience nº3 Zeitschrift
Revista #CatalunyaExperience Nª2
Revista #CatalunyaExperience Nª2
#CatalunyaExperience nº1
#CatalunyaExperience nº1 Zeitschrift