Coll de Panissars-Alcarràs= Etappe 4: von Girona nach Amer

In Girona macht die Route eine Wendung und geht nach Nordwesten weiter. Es handelt sich um eine ständig ansteigende Route, die der Trasse des Grünen Wegs Girona-Olot folgt, einer Eisenbahnlinie, die von 1911 bis 1969 in Betrieb war.

In Girona macht die Route eine Wendung und geht nach Nordwesten weiter. Es handelt sich um eine ständig ansteigende Route, die der Route der Vía Verde Girona-Olot folgt, einer Eisenbahnlinie, die von 1911 bis 1969 in Betrieb war. Sie wird in zwei Etappen durchgeführt. Die erste endet in Amer und die zweite in Sant Esteve d’en Bas, wo sie mit der Variante von Olot verbunden ist.

Um den Weg fortzusetzen, können Sie Girona über Salt verlassen. Obwohl die lange städtische Strecke der Hauptstadt auch vermieden werden kann, indem man die Promenade von La Devesa direkt vom Weg am Ufer des Flusses Ter nimmt, die früher in die Stadt führte. Mit 40 Hektar ist La Devesa der größte Stadtpark Kataloniens. Seine Bananenbäume sind mehr als 150 Jahre alt und viele von ihnen haben eine Höhe von 60 Meter erreicht, was ungewöhnliche Höhen für ihre Art sind. Die städtischen Zentren von Girona und Salt sind ganz in der Nähe. Früher war diese letztgenannte Stadt vor allem der Bewirtschaftung des Landes und dem Mühlenbetrieb gewidmet. Heute ist sie vor allem für ihren geschäftigen Freitagsmarkt und die Durchführung mehrerer Messen bekannt. Unter ihnen sticht die Fira del Cistell hervor.

Etwas weiter erscheint Bescanó links von der Vía Verde. Das Dorf wird durch den Fluss Ter und durch zahlreiche Bewässerungsgräben bewässert, von denen der älteste der Monar-Bewässerungsgraben ist. Dieser wurde bereits im 11. Jahrhundert erwähnt und scheint vom Grafen von Girona erbaut worden zu sein. In der Mitte des Flusses liegt die Insel Pilastra mit einer Fläche von etwa 10 Hektar, die auch als „Dehesa del Gigante“ (Weideland des Riesen) bekannt ist. Das Gebiet ist besonders interessant wegen der reichhaltigen Fauna, die mit den Feuchtgebieten verbunden ist, die es beherbergt. Es ist nicht schwer Martinetten und Otter zu sehen. Später führt die Vía Verde um das Dorf Bonmatí herum. Jedoch sei bemerkt, dass das Dorf über eine Pilgerherberge verfügt und von daher ist ein Halt im Dorf zu empfehlen. Das Dorf wird von dem 1920 im neugotischen Stil wiederaufgebauten tausendjährigen Gebäude Mas Bonmatí dominiert, das durch die Höhe seines fünfstöckigen achteckigen Turms und seines spitzen Daches leicht zu erkennen ist. Die Route geht weiter bis Anglès über die Vía Verde. Das Dorf zeichnet sich durch ein prächtiges gotisches Viertel mit Portalen, Fenstern und Inschriften von großem künstlerischen Interesse und zahlreichen Adelshäusern aus.

In der Nähe des Dorfes befinden sich auch einige gotische Bauernhöfe, von denen einige befestigt sind. Auf einem nahegelegenen Hügel befindet sich das Heiligtum Santa Barbara auf einer Höhe von 850 Metern, wo die Aussicht spektakulär ist. An einem klaren Tag kann man das Meer sehen. Die Vía Verde steigt den Osthang des Guilleries-Massivs hinauf und erreicht die Cellera de Ter, bereits im Landkreis La Selva. Zum Glück ist der Aufstieg bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad machbar. Das Stadtzentrum liegt in der Mitte des Tales, am Fuße des Puigdefrou-Berges (843 Meter hoch), der mit seiner unverwechselbaren Silhouette das repräsentativste geographische Merkmal des Dorfes ist.

Nach Cellera de Ter überquert der Jakobsweg die Straße C-63 und verläuft etwas später parallel dazu auf der gegenüberliegenden Seite bis Pasteral. Dieses Dorf zeigt sich den Pilgern als eine nüchterne Gruppierung von Reihenhäusern am Fuße der Straße. Es befindet sich am Ausgang der Schlucht, die der Ter bei der Überquerung der Guilleries unter den Collsacabra-Felsen bildet, die derzeit von den Stauseen von Sau, Susqueda und Pasteral überflutet werden.

Die Vía Verde geht um Amer herum, dem Ankunftsort der Etappe. Am gleichnamigen Fluss gelegen, wurde die Stadt unter dem Schutz des Klosters Santa Maria gegründet, die Mitte des 10. Jahrhunderts geweiht wurde. Das Gebäude, das sich im Zentrum des Dorfes befindet, hat viele Veränderungen erfahren und seine ursprüngliche Struktur ist von außen nicht zu erkennen. Das Innere, das für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich ist, besteht aus drei Schiffen, die durch eine kuriose Säulenstruktur getrennt sind. Im Norden der Gemeinde, auf dem Weg nach Les Planes d’Hostoles, liegt der bekannte Font Picant, eine natürliche Quelle für kohlensäurehaltiges Wasser vulkanischen Ursprungs.

Nach Amer führt der Weg der Vía Verde hinauf nach Sant Esteve d’en Bas, wo er nach links abbiegt, um zur Vic-Ebene hinunterzugehen.

  • Klassifizierung der Route: Architektur, Geschichte, Natur
  • Verkehrsmittel: Zu Fuß, Mit dem Fahrrad
  • Schwierigkeitsgrad: Anfänger
  • Streckenlänge: 26,8 km
  • Dauer: 8 h
  • Bergauf (m): 469
  • Bergab: 348
  • Besuchszeiten: Ganzjährig
  • Fremdenverkehrsämter: Girona, Amer
  • Provinz: Girona
  • Landkreis: Gironès, Selva
  • Interessante Stellen: Fassade des Flusses L’Onyar, Girona, Salz, Isla de la Pilastra, Bescanó, Mas Bonmatí, gotisches Stadtviertel von Anglès, Cellera de Ter, la, Kloster Santa Maria, Amer (zugänglich), Font Picant, Amer
  • Beschilderung: 
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