Cala Ferriola im Gebirgsmassiv von Montgrí. Cala Ferriola im Gebirgsmassiv von Montgrí.

Parc Natural del Montgrí, les Illes Medes i el Baix Ter

Natur - Naturschutzgebiete

Naturparks, Naturschutzgebiet, Plan für Gebiete von Naturinteresse (PEIN), Netz Natura 2000, Netz Natura 2000: Besondere Schutzgebiete für Vögel
Name
Parc Natural del Montgrí, les Illes Medes i el Baix Ter
Adresse
Passeig del Port s/n - Espigó de Llevant
Postleitzahl
17258
Gemeinde
Torroella de Montgrí-Estartit
Ort
Estartit, l'
Tourismus-Marke
Costa Brava
Telefon
972 751 701
Fax
972 752 004
E-Mail
pnmmbt@gencat.cat
Sprachen
Katalanisch, Spanisch
Beschreibung

Der Naturpark Parque Natural del Montgrí, les Illes Medes i el Baix Ter;umfasst das Bergmassiv Montgrí, das Archipel der Medes-Inseln mit ihrem ökologisch wertvollen Meeresgrund sowie die Feuchtgebiete des Ter an seiner Mündung in der Bucht Pals.

Das Montgrí-Massiv ist die große Kalksteinformation, die als natürliche Grenze zwischen den Landkreisen Baix und Alt Empordà dient. Die Fläche umfasst 2.300 Hektar und wird durch drei Berge gebildet, die jeweils leicht über 300 m hoch sind: der Berg Ullà (oder Anill-Berg), der Berg Montgrí und der Montplà. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleinere Anhöhen über eine Strecke von rund acht Kilometern Länge bis zur L'Estartit-Küste. Hier sind der Fels Maura und die Torre Moratxa zu nennen.

Seit dem Paläolithikum hat der Mensch seine Spuren im Montgrí-Massiv hinterlassen. Dies bezeugen Reste, die in mehreren Höhlen entdeckt wurden. Die bedeutendste ist die Höhle Guarida del Duc am Südhang des Massivs auf 200 m Höhe über dem Meeresspiegel, als ob sie das Dorf Torroella bewachen würde. Die Höhle wurde Sickerwasser gebildet, das den Kalkstein auflöste. Sie war vor und 300.000 Jahren bewohnt, was ihrer strategischen Lage, geschützt vor dem Nordwind, zu verdanken ist.

Abgesehen von dieser Höhle sind rund fünfzig weitere Hohlräume im gesamten Massiv bekannt, beispielsweise die Guarida de los Ossos (mit Resten aus dem Neolithikum), die Sima Hostench oder das System De la Carnisseria. Später haben Hirten in allen Epochen ihre Spur mit Schutzbauten, Mauern und Hütten als Trockenmauerwerk hinterlassen, bis das Mittelalter die bedeutendsten Reste hinterließ.

Einerseits, die romanische Kapelle Santa Maria de Palau (13. Jahrhundert) am Hang des Sobrestany, heute eine Ruine. Andererseits die imposante Burg Montgrí, deren Bau im Jahr 1294 auf Weisung von Jaume II begonnen, aber aufgrund einer Auseinandersetzung mit der Grafschaft Empúries (Ampurien) im Jahr 1301 nicht vollendet wurde.. Es handelt sich um eine starke Festung mit quadratischem Grundriss und Rundtürmen an jeder Ecke und bildet einen Wachturm und ist das Symbol der Gemeinde Torroella de Montgrí.

Des Weiteren wurde im 18. Jahrhundert die Kapelle Santa Caterina gegründet und auf dem Weg zur Burg befinden sich drei Kapellen aus Naturstein und Halbtonnendecke, heute Ruinen.


Das Archipel der Medes-Inseln liegt rund einen Kilometer von der L'Estartit-Küste. Es ist das einzige Meeresreservat im Land und umfasst 21,5 Hektar Land sowie 511 Hektar Meer. Aus dem Wasser tauchen sieben Eilande heraus: Meda Gran, Meda Xica, Carral Bernat, Tascons Grossos, Tascons Petits, Medellot und Ferrenelles. Sie bilden zusammen die letzten Ausläufer des Mongrí-Massivs auf seinem Weg zum Meeresgrund.

Eben dieser Meeresgrund verleiht den Medes-Inseln einen außerordentlichen Wert und verwandelt sie in einen einzigartigen Ort im Mittelmeer, der bei Tauchern aus der ganzen Welt berühmt ist. Auf diesem Meeresgrund sind die Besonderheiten die Algenkolonien, die Posidonia-Wiesen, Korralle, verschiedene Fischarten, Krebse, Seesterne usw.

In der Geschichte waren die Medes-Inseln ein Ort, der die Menschen fasziniert und angelockt hat. Dies bezeugen Reste von Schiffbrüchen, die in dem umliegenden Gewässer gefunden wurden. Hier wurden griechische Wracks gefunden, während die Inseln jahrhundertelang Spuren verborgen haben, die eine Nutzung als Grabstätte vermuten lassen.

Ab dem 15. Jahrhundert wurde durch die Ritter vom Heiligen Grab eine Festung auf La Meda Grande errichtet, die nach einigen Jahrzehnten verlassen wurde. Diese Gelegenheit wurde von zahlreichen Piraten dieser Epoche genutzt. Ihnen diente die Insel als Basis für ihre Überfälle entlang der Küste. Im 18. Jahrhundert wurden die Reste der Bauten als Gefängnis genutzt und bis 1890 waren sie Unterkunft für eine Garnison.

Seitdem die letzten Bewohner 1934 abgezogen sind, ist das Archipel unbewohnt. Seit 1983 steht es unter dem besonderen Umweltschutz der katalanischen Regierung. Diese Initiative hat enorm die Erholung seines wertvollen Meeresgrundes begünstigt.

Um alle Unterwasserwunder zu genießen, welche die Medes-Inseln bieten, gibt es Tauchbasen oder man kann an einem Bootsausflug mit dem Glasbodenschiff teilnehmen. Das Tauchen ist reguliert, Tauchgänge sind aber mit dem eigenen Boot oder über eine der zugelassenen Tauchbasen möglich. Sie bieten außerdem betreute Meeresausflüge mit Schnorcheln (Flossen, Taucherbrille und Schnorchel) oder einen Tauchgang (als Gruppe, mit vorheriger Theorieschulung).

Virtueller Besuch:

- Medas-Inseln per Boot
- Meda Gran
- Montgrí-Burg

Fläche 8194
Dazu gehörige Gemeindegebiete Torroella de Montgrí; Pals; Bellcaire d’Empordà; Palau-Sator; Ullà; Fontanilles; Gualta; Escala, l';.
Eigentümer Öffentlich
Von 2010

Eigenschaften

Gibt es ein Informationszentrum? Nein
Flora La flora submarina de las islas Medes y la costa del Montgrí tiene un gran valor ecológico. Destacan algas como Lithophyllum tortuosum y Cystoseira, y fanerógamas marinas como Posidonia oceanica y Cymodocea nodosa. En tierra firme, ya sea en las islas Medes como en el macizo del Montgrí, predomina la vegetación adaptada a las condiciones de viento y salinidad. En las islas, donde abunda la materia orgánica procedente de las defecaciones de aves nidificantes, destacan las hierbas nitrófilas, la malva arbórea y las maquias litorales de acebuchal. En los suelos pobres y pedregosos del Montgrí predominan los pinares de pino carrasco con sotobosque de garriga.
Fauna Los hábitats aéreo y marino albergan las principales muestras faunísticas del parque. Los pájaros son un grupo de gran interés, con 189 especies entre las cuales destacan las aves marinas, algunas rapaces, así como los pájaros rupícolas. El halcón peregrino, el cernícalo común, el búho real y la grajilla, así como el aguilucho cenizo y el águila perdicera y una gran población de murciélagos predominan en el Montgrí, mientras que la masiva gaviota patiamarilla, la garcilla bueyera, la garceta común y el martinete son los más representados en las islas, que acogen la mitad de la población catalana del vistoso cormorá moñudo. Asimismo, existe una enorme diversidad de fauna submarina. Destacan los peces de efecto reserva (mero, dorada, lubina, dentón, sardo breado o corballo), depredadores pelágicos (espetones, gallarones o túnidos como el atún rojo), comunidades de coralígeno (gorgonias rojas, coral rojo), moluscos (nacras, dátil de mar) e incluso cetáceos como el delfín mular.
Routen Route von Torroella über den Weg der Kapellen bis zum Kreuz und zum Tal Santa Caterina. Die Unterwasserwelt kennen lernen in El Salpatxot, El Medellot, Piedra de Dios, Pata de Lobo, La Vaca, Delfín Norte, Delfín Sur, Cavall Bernat / Cuñas und Las Ferronelles.

Jahreszeiten und Öffnungszeiten

Geschlossene Tage im Jahr Abierto todo el año.

Lage

GPS-Koordinaten X: 3.158756, Y: 42.114927

Anlagen

Unterkunft, Parkplatz, Picknickbereich, Burg, Wallfahrtskirche, Museum, Restaurant, Aussichtspunkt, Ausgeschilderte Strecken

Kontakt

Adresse Passeig del Port s/n - Espigó de Llevant
Postleitzahl 17258
Gemeinde Torroella de Montgrí-Estartit
Ort Estartit, l'
Telefon 972 751 701
Fax 972 752 004
E-Mail pnmmbt@gencat.cat

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